Beruf
Ende des Arbeitslebens?
Fällt die Diagnose MS, bricht oft für den Betroffenen eine Welt zusammen. Doch sollte sich der Erkrankte nicht zu Panikreaktionen hinreißen lassen, im Extremfall z.B. sofort Rente zu beantragen. Das ist in den meisten Fällen völlig überflüssig. Denn zwei Drittel der MS-Patienten können bis zur normalen Altersrente weiterarbeiten.
Viele der auftretenden Symptome, die im akuten Stadium vielleicht stark beeinträchtigend sind, bilden sich meist wieder vollständig zurück. In frühen Stadien der Erkrankung bleiben seltener Reste der Symptome zurück.
Gerade dann ist es gut für die Psyche, wenn der Erkrankte ganz normal im Arbeitsleben bleibt und die Erkrankung dadurch nicht ständig präsent ist. Denn Beschäftigung lenkt auch ab. Auch wenn der ursprüngliche Arbeitsplatz nicht mehr geeignet ist, muss nicht gleich das ganze Arbeitsleben aufgegeben werden. Oft reicht ein Wechsel innerhalb eines Unternehmens. Und dabei helfen dann Umschulungs- oder Weiterbildungsmaßnahmen.
Welche Möglichkeiten MS-Patienten geboten werden, finden Sie in den einzelnen Rubriken.
BSMO Redaktion






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