Alkohol
Alkohol - bei MS tabu?
„Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren" im Grunde lässt sich dieser Spruch auch auf Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, anwenden. Bislang gibt es keinen Beweis dafür, dass Alkohol einen negativen Einfluss auf den Verlauf der MS hat. Zumal ein Glas Rotwein beim Essen oder ein Bier in der Kneipe auch für viele Menschen einen gewissen Lebensgenuss darstellt und zum gesellschaftlichen Leben dazu gehört, aus dem man sich nicht ausgeschlossen fühlen möchte.
Dennoch sollte man den promillehaltigen Getränken nur in Maßen zusprechen. Allgemein bekannt ist, dass sich größere Mengen Alkohol bei jedem Menschen negativ auf das Nervensystem auswirken, bekannt z.B. als Alkoholrausch. Und wenn bereits bestimmte Behinderungen wie Gleichgewichtsstörungen bestehen, bei MS-Kranken z.B. durch Vorschädigungen im ZNS, sollte man besonders vorsichtig im Umgang mit Alkohol sein. Denn solche Symptome können sich unter diesem Einfluss (auch dauerhaft) verstärken.
BSMO Redaktion






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